11. Dezember Der Tag der Entspannung

Hinleitung zur Anleitung

11 Türchen stehen heute offen.

Wir fahren im hetzenden Auto der Anstrengungen und durchstreifen Autobahnen von Weihnachtseinkäufen, Verwandtschafts-Besuch-Ängsten und aufwendigem Kochen. Was lieben wir auf diesen Autobahnen die Raststätten!  Der 11. Dezember ist ein perfekter Tag für eine Pause: so perfekt wie Bäume mit bunten Blättern, Sommerurlaub am Strand.

Dem 11. Ruhe?

Man überlege sich, was man an diesem Tag tun könnte. Was ließe sich tun? Was erfüllt mit Freude, gleich einer Biene, die genug Honig gesammelt hat?  Denken wir daran, was uns ruhig macht und uns Entspannung bringt. Das Leben ist anstrengend, nicht nur zur Weihnachtszeit. Ausgeruht sein heißt ausgeglichen zu sein – ein Ziel von Jedem, ein Privileg von Wenigen! Doch der 11. soll’s nun sein. Wäre die Vorstellung von einem Hund, einer Katze und einer Maus, die gemeinsam in einem Körbchen liegen, nicht wunderschön? Wenn Wolf und Lamm aus einem Fluss trinken würden, ohne sich zu bekriegen?

Metamorphose des Schlechten zum Guten

Es müssen nicht immer Streit, Eile, Hetze sein. Gerade die Weihnachtszeit ist die ruhigste Zeit im Jahr. Wir beginnen bei uns, was strahlen soll zu anderen. Der Mensch als Individuum hat es in der Hand, nicht nur sich, sondern auch anderen Freuden zu bereiten – und das geht in völliger Ruhe. Plan und Spontaneität kämpfen, aber es ist auch egal, wer gewinnt.

Verlieren wir den Blick auf Schlechtes doch mal. Nehmen wir uns Beispiele vor: „Es schneit, ich komme morgen zu spät zur Arbeit.“ Nein! Besser: „Ich gehe im Schnee spazieren und genieße die Landschaft und die Atmosphäre, die dieses weiße, zu ehrende Gut mir beschert. Ist Schnee nicht eine Bescherung, an der sich die Bescherung an Heiligabend ein Beispiel nehmen kann?“

„Ich habe Weihnachtsstress.“ Nein! Besser: „Ich bereite alles für das Fest vor, um mir dann im Kreise der Menschen, die ich liebe, eine schöne Zeit zu machen.“

„Auf dem Weihnachtsmarkt ist es so voll und eng.“ Nein! Besser: „Es gibt noch so viele andere Menschen, mit denen ich mich gemeinsam über den wundervoll geschmückten, stimmungsvollen und eine Vielzahl an ausgezeichneten Sachen bietende Weihnachtsmarkt freuen kann. Meine Freude ist ihre Freude.“

Licht ist nicht Schatten und Schatten ist nicht Licht, aber wo Licht ist, gibt es auch Schatten und wo es Schatten gibt, gibt es auch Licht. Aber: oft fühlt man das Licht komplett ausgeschaltet zu haben… nicht heute und nicht in dieser Zeit!

Anleitende Wege zur Entspannung hin

Was entspannt zuhause? Schauen wir uns die Möglichkeiten an, die sich uns bieten, um uns Entspannung und Ruhe zu bescheren:

  1. Glühwein trinken und Lebkuchen essen
  2. ein Bad mit Ölen und Düften, Lesen eines Buches zu Weihnachten
  3. ein Weihnachtsmarktbummel in entspannter Anschauung
  4. Fernsehfilme wie „Oh Tannenbaum“ oder „Der kleine Lord“  schauen
  5. einen Weihnachtsgottesdienst bzw. Adventsgottesdienst besuchen und Gott nahe sein
  6. Plätzchen backen
  7. auswärts essen gehen
  8. Weihnachtslieder hören oder selbst spielen
  9. Geschenke selbst basteln (schöpferisch sein also)
  10. eine Feuerzangenbowle herstellen inklusive zur selben Zeit den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann schauen
  11. einen Tannenbaum kaufen und nach eigenem Belieben schmücken (die Wohnungsatmosphäre dankt es) oder das Schmücken der Wohnung.

Ruhe bei mir zu allen/m

Es gibt eine Menge an Dingen, die sich uns mit Weihnachten beschäftigen lassen, ohne dass wir uns dem Weihnachtsstress aussetzen müssen. Machen wir was draus und sorgen wir dafür, dass das Fest nicht Hast, sondern Ruhe wird. Eine Ruhe, mit der wir erst einmal bei uns anfangen müssen. Verlangen wir nicht von anderen, was wir selbst nicht vermögen. Also vermögen wir es!

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