Bericht aus Berlin Kirchentagsreporter_Innen in Position

Fünf Tage lang wird theologiestudierende.de vom 36. Kirchentag in Berlin berichten. Vier Autor_Innen sind für euch unterwegs.

Ankommen

Zum Kirchentag nimmt man schonmal eine Reise durch die halbe Republik auf sich. Um für theologiestudierende.de von Berlin aus zu berichten, haben vier Studierende etliche Kilometer hinter sich gebracht und sind nun in Berlin, um in den nächsten Tagen ihre ganz persönlichen Eindrücke vom Kirchentag mit euch zu teilen.

Die kürzeste Anreise hatte Christian. Er ist waschechter Berliner,  wohnt und studiert in der Hauptstadt. Für ihn ist es der erste Kirchentag und die Chance seine Stadt ganz neu zu erleben: im Ausnahmezustand.

Henrike verbindet ihr Engagement beim GAW mit dem Besuch beim Kirchentag und hat sich einiges an Programm vorgenommen.  Wenn sie nicht selbst an ihrem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten ist, pendelt sie zwischen Innenstadt und Messe von Bibelarbeit zu Podiumsdiskussion und weiter zu Konzerten.

Bettina ist wie so viele andere mit dem Bus angereist und erstmal im Verkehrschaos gelandet. Erst verzögert sich die Ankunft und dann steht der S-Bahn-Verkehr Kopf. Inzwischen hat sie aber ihr Lager in einer Gruppenunterkunft bezogen und freut sich auf die kommenden Tage, ganz besonders auf die musikalischen Eindrücke.

Mein eigener Wecker hat mich heute viel zu früh aus dem Bett geworfen. Die Anreise im Bus mit Studierenden der ESGen aus Bonn und Köln hat mich an zahlreiche Klassenfahrten zurückdenken lassen: sobald ich saß, habe ich Hunger bekommen und die Mischung aus Vorfreude und Aufregung ließ mich,  im Gegensatz zu den meisten anderen im Bus, kein Auge zutun. Dafür hatte ich die Gelegenheit mich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen über Kirchentagserfahrungen und die Erwartungen für den heute beginnenden 36. Evangelischen Kirchentag auszutauschen.

Meine Erwartungen

Mein erster Weg in Berlin führte nicht zu einem der Eröffnungsgottesdienste, sondern zur Messe. Ab morgen wird ein sehr großer Teil der Veranstaltungen hier stattfinden, die eben noch leeren Hallen werden sich in einen riesigen Ameisenhaufen und ein einziges Menschengewusel verwandeln. Da ich im Pressezentrum meinen Presseausweis abholen musste, verband ich dies gleich mit ein paar ersten Blicken in die Veranstaltungsräume, die schon komplett für das Wochenende her- und eingerichtet waren. Am Markt der Möglichkeiten wurden noch letzte Stände vorbereitet. Fast ein bisschen gespenstisch, die Messehallen so leer zu sehen. Danach ging es mit der Bahn in die Stadt. Und gleich fielen neben den zahlreichen leicht erkennbaren Kirchentagsteilnehmenden auch die vielen Polizeiwagen und Sperren in den Blick. Damit verbindet sich auch meine erste Erwartung: Ich wünsche mir vor allem einen Kirchentag in Sicherheit. Ein riesen Dank geht hier schon mal an die zahlreichen Einsatzkräfte, Helferinnen und Helfer. Ich bin gespannt, wie weit sich dieser Kirchentag als ein digitaler Kirchentag entwickeln wird. Politisch wird es sowieso, aber hoffentlich auch inhaltlich und nicht nur im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl interessant. Ich freue mich auf die vielen Begegnungen und genau da geht es jetzt auch hin: mitten ins Getümmel zum Abend der Begegnung.

Allen die da sind, einen guten Kirchentag in Berlin und Wittenberg und den Kirchentagen auf dem Weg!

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