„Das hat an Schulen nichts zu suchen!“ Religionsunterricht in der Kritik – und warum er trotzdem gerechtfertigt ist
Foto von Solveigh W.

Wenn ich von Bekannten gefragt werde, was ich denn studiere, wird mir immer wieder, nachdem ich mit „Theologie“ geantwortet habe, erzählt, wie schlecht sie den Religionsunterricht an ihrer Schule fanden, wie überflüssig Religion an Schulen sei und dass man Bildung und Religion sowieso trennen sollte.
Dies ist eine geläufige Meinung, kein Schulfach muss, denke ich, so viel Kritik einstecken wie der Religionsunterricht. Auch ich denke manchmal an die neunte Klasse zurück, in der ich mich fragte, was mir dieser Amos wohl in meinem weiterem Leben bringen würde.

Auf welt.de erschien vor einiger Zeit ein Artikel von Alan Posener, der diese Kritik in Reinstform enthält: Schulen als staatliche Einrichtungen seien strikt von der Kirche zu trennen, diese solle sich selbst darum kümmern, „dass katholische Schüler wissen, wer unbefleckt empfangen hat; dass evangelische Schüler wissen, ob Christus in Brot und Wein real oder nur symbolisch präsent ist; dass jüdische Schüler wissen, warum sie Heuschrecken essen dürfen, Hasen aber nicht; dass muslimische Schüler wissen, ob Jesus gekreuzigt wurde.“
Die Aufgabe eines Schulfaches sei außerdem, Werte und Wissen zu vermitteln, aber die Religion würde Meinungen als Wahrheiten darstellen, worunter das interreligiöse Miteinander leiden würde. Die Forderung: Ethikunterricht mit Religionskunde als Pflichtfach, wie in Berlin; und eine Trennung von Staat und Kirche, diese solle von sich aus Distanz vom Staat suchen. Schule solle Bildung vermitteln.

Doch leider braucht die Bildung die Religion: Die Schüler lernen in diesem Fach, sich auf kritische Auseinandersetzungen einzulassen, eigene Standpunkte zu entwickeln und diese kompetent zu vertreten. Auch lehrt der Religionsunterricht nicht nur Erfolg und Gelingen, sondern auch Schuld und Scheitern. Verschiedene Lebenslagen werden betrachtet. Und auch wenn im Zentrum der Lehre die Rede von Gott steht: Diese Kompetenzen helfen ihnen nicht nur in ihrer schulischen Laufbahn, sondern auch in ihrem späteren Leben.

So habe ich zum Beispiel im Religionsunterricht gelernt, mich kritisch mit dem Thema Sterbehilfe auseinanderzusetzen, Argumentationen von verschiedensten Richtungen zu betrachten und durchleuchten, und mir eine fundierte, differenzierte Meinung dazu gebildet, anstatt das Totschlag-Argument „Gott hat das verboten“ zu lernen. Gerade mit solchen Themen und ethischen Vorstellungen setzt sich kein Fach so auseinander wie die Religion. Und auch mit der Religionskritik wird sich auseinandergesetzt.  Gerade weil es bei diesen Themen immer wieder Differenzen gibt, lädt das Fach zu mehr Toleranz, Respekt und Dialog ein. Von Max Planck stammt die Aussage: „Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln.“ Gemeint ist damit, dass man die Werte, die die Religion vermittelt, braucht, um zu entscheiden, was richtig oder nicht richtig ist.

Außerdem ist es wichtig, Kindern die Grundlage unserer Kultur und unseres Glaubens so früh wie möglich beizubringen. Das heißt nicht, wie Alan Posener es in seinem Artikel annimmt, dass man Kinder mit verstaubten Lehren aus grauer Vorzeit indoktrinieren und dafür benoten sollte. Es bedeutet, dass sie eine seriöse religiöse Erziehung genießen sollten, die ihnen erst einmal beibringt, wofür oder wogegen sie sich später entscheiden können. Es gibt so viele verzerrte Religionsbilder in dieser Gesellschaft, schlimmstes Beispiel ist der religiös motivierte Terror: Da ist es umso wichtiger, dass auch der Staat sich darum kümmert, ein „anständiges“ Bild der Religion zu vermitteln: keine verzerrten Werte und Moral, keinen Hass, keine Gewalt gegen Andersgläubige, sondern respektvoller Umgang miteinander, Dialogbereitschaft, Toleranz. Das macht nicht nur christlichen, auch muslimischen Religionsunterricht gerade zu diesen Zeiten zum essentiellen Bestandteil der Bildung. Es geht nicht darum, staubige Lehren in unmündige Kinder zu prügeln, es geht darum, mündige Kinder zu erziehen.

Und übrigens, ich habe Amos im Studium wieder etwas entdeckt und im Nachhinein erkannt, was ich damals irgendwie nicht gesehen habe: Amos war vielleicht nur ein uralter Typ aus tiefster Vergangenheit, aber er ist heute ebenso aktuell wie zu seiner Zeit, seine Gesellschaftskritik in vielen Teilen auch heute noch angebracht. Und generell habe ich das Gefühl, dass mir der Religionsunterricht am Ende doch mehr gebracht hat als alle anderen Fächer – und nicht nur, weil ich jetzt Theologie studiere.

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14 Kommentare anzeigen

  1. Ich hatte damals nur schreckliche Religionslehrer. Einer ließ uns in der 9. Klasse Texte von Feuerbach lesen, der nächste sang mit uns in der Oberstufe Kumbaya My Lord. Deinen Pro-Argumenten stimme ich zu, die treffen aber nur dort zu, wo kompetente ReligionspädagogInnen den Unterricht gestalten und nicht die PfarrerInnen, die für die Gemeinde nicht mehr tragbar waren. Wie toll wäre eine gute Diskussion über Amos gewesen und über Väter, die „zur gleichen Frau wie ihre Söhne“ gehen!

  2. Nils

    Alle deine Argumente sprechen auch für einen Unterricht im Sinne von „praktische Philosophie“ oder „Ethik“ oder wie auch immer man das nennen wollte. Ich hatte auch einen sehr guten Reliunterricht (die ganze Schullaufbahn), aber natürlich hängt das wie immer sehr von den Lehrern ab.
    Sich über seine eigene Religion zu informieren kann auch in der Kirche/durch die Eltern geschehen, außerdem schließen die „säkularen“ Alternativen so etwas wie Religionskunde nicht aus. Genauso interessant ist es doch dann, sich mit anderen Religionen/Philosophien auszutauschen (also anstatt etwas über den Islam zu lernen, einfach meine muslimischen Mitschüler mal erzählen zu lassen. Und wenn die sich dafür erst vorbereiten müssen, dann haben die da trotzdem eine ganz andere Perspektive.)
    Man muss sich aber, denke ich, keine Sorgen drum machen, dass der Reli-Unterricht jemals ganz abgeschafft wird. Dadurch dass er in der Verfassung verankert ist, wird seine Abschaffung wohl niemals durchgesetzt werden (absolute Mehrheit und so), weil es politisch einfach zu viel kosten würde (also für die Parteien Kraft, Personal, Geld und vielleicht auch Stimmen)

  3. Spassheide

    Und warum muss dann immer noch in Konfessionen und neuerdings auch in Glaubensrichtungen unterschieden werden?

    Vor 50 Jahren hätte man die damals schon fragwürdigen Argumente des Autors noch stehen lassen können, da es damals nur evangelisch und katholisch gab. Heute aber haben wir aber MultiKulti und führen dieser Argumentation folgend verschämt in einigen Städten etwas Islamunterricht ein, da die Privilegierung unserer großen Amtskirchen sonst zu auffällig wäre. Dummerweise wird dabei völlig ignoriert, dass nicht nur im atheistischen Osten, sondern auch im Westen in den Städten unter den Jugendlichen gerade die Konfessionsfreien die am stärksten wachsende und zum Teil mittlerweile sogar die größte Gruppe darstellt. Und diesen werden die Vorzüge des Religionsunterrichtes dann vorenthalten und entwickeln sich so zur unkritischen, sozialkompetenzfreien und dumpfen Volksmasse? Oder wie soll man die Argumentation verstehen?
    Das Bildung „leider“ die Religion braucht halte ich auch für eine ziemlich verwegene Behauptung. Kritische Auseinandersetzungen sind nämlich auch das Wesen der Philosophie. Gleiches gilt auch für die weiteren aufgezählten Kompetenzen. Kritische Auseinandersetzung vermeidet man doch gerade durch die Auftrennung in konfessionellen Unterricht. (Ich stelle mir gerade Religionskundlichen Unterricht mit drei Vertretern der großen monotheistischen Religionen vor, wo jeder erklären darf, warum gerade seine Theologie die richtige ist und den anderen erklären muss (!), warum die anderen wahrscheinlich falsch liegen….)
    Mag sein, dass im evangelischen Unterricht viele Dinge durchaus kritisch durchgekaut werden; ein Alleinstellungsmerkmal für Religionsunterricht ist es aber nicht! Und eine ergebnisoffene Diskussion (typisches Kennzeichen echter Wissenschaftlichkeit!) im katholischen Unterricht zum Thema Sterbehilfe kann ich mir beim besten Willen wirklich nicht vorstellen.

    Um in Gut oder Böse zu unterscheiden benötigt es keine Religion sondern nur den gesunden Menschenverstand. Nicht selten wurde die Religion doch eher dazu verwendet, um Entscheidungen durchzupauken und zu rechtfertigen als Gut und Böse zu unterscheiden. Natürlich zetteln wir einen gerechten Krieg an. Warum wir ihn verloren haben? Na, Gottes Wege sind unergründlich und außerdem will er uns sowieso prüfen…

    Die Grundlagen unserer Kultur kann man auch in Geschichte vermitteln und der Glaube – naja, dass sollte doch die direkte Kernkompetenz der Kirchen sein, oder? Wie soll denn der muslimische Unterricht aussehen? Schiitisch? Oder doch eher Sunnitisch geprägt? Vielleicht sogar in wahabitischer Form? Schließlich ist der christliche Unterricht ja auch in Konfessionen getrennt.
    Das macht die Sache nicht einfacher und integrierender. Und, wie schon erwähnt, die Konfessionslosen stehen bei dieser Argumentation immer noch außen vor.
    Langfristig wird der Staat um Kuddelmuddel zu vermeiden nicht um integrierenden, überkonfessionellen religionskundlichen Unterricht herum kommen. Musikunterricht wird auch nicht in U und E getrennt. Es werden dort die einzelnen Richtungen vorgestellt. Den Geschmack darf man (im Gegensatz zur Religionszugehörigkeit in dem Alter eines schulpflichtigen Kindes) schon selbst entwickeln – und davor haben die Religionen Angst!

    „Da ist es umso wichtiger, dass auch der Staat sich darum kümmert, ein „anständiges“ Bild der Religion zu vermitteln“ Nee jetzt, echt? Wirklich?
    Dafür müssen ja wohl die Religionen einzig und allein selbst sorgen. Der Staat kann im Rahmen der zugesicherten Religionsfreiheit zwar die eine oder andere Eigenart akzeptieren; für das Ansehen beim Rest der Bevölkerung ist er aber nicht zuständig.

    Die ganze Argumentation ist zwar für einen Lehramtsanwärter verständlich; letztendlich versucht man aber so nur die Pfründesicherung zu begründen.

    Typisches Beispiel für die Selbstwahrnehmung von Religionsvertreter!

  4. Sebastian Schumacher

    Ich hatte auch einen sehr guten Religionsunterricht bei einer ehrlichen und toleranten Lehrerin. Sie war eine große Anhängerin Dorothee Sölles. Dennoch muss ich der Autroin widersprechen. Alle wunderbaren Dienste, die der Religionsunterricht leistet, leistet auch das Fach Ethik/Philosophie. Ich finde es etwa nicht richtig, dass Schülern erst in der Oberstufe zugetraut wird, sich mit Religionskritik und Atheismus zu beschäftigen. Die Botschaft, dass es viele Nicht-Glaubende Menschen in Deutschland gibt, muss bereits in der Grundschule den Kindern vermittelt werden. Ebenso geht es mit den Geschichten der Bibel. Die Fragwürdigkeit der Historizität der biblischen Geschichten wird in der Grundschule nicht genug thematisiert. Religionslehrer sollten mit offenen Karten spielen: Sie sollten den Kindern von vornherein sagen, dass es gut möglich sein kann, dass es Noah, Abraham und Moses nicht gegeben hat. Sie sollten dazu anleiten, die Bibel als literarischen Text verstehen. Einen politischen grund gegen den Reiligonsunterricht sehe ich auch: Schule ist ein Ort der gesellschaftliche Gemeinschaft generieren sollte. Dass bedeutet, dass sie einen gemeinsamen bürgelichen Erfahrungshorizont generiert, vor dem Menschen auf Augenhöhe und unter Verwendung geteilter Prämissen am öffentlichen Diskurs teilnehemn können. Ein gemeinsamer Austausch über Werte und Normen über Reigionsgrenzen hinweg würde diese Gemeinschaftlichkeit fördern, konfessioneller Unterricht zementiert Separiertheiten und provoziert, gerade bei religiös indifferenten Kindern, bedauerliche Grenzziehungen.
    Das einzige Argument für den konfessionellen Religionsunterricht ist die Vermeidung von Extremismus, da Religionsleherer an öffentlichen Schulen einer gewissen Kontrolle unterliegen. Das ist aber ein trauriges Argument, da es religiöse Menschen unter Generalverdacht stellt und als tickende Zeitbombe sieht, die durch die säkulare Zivilgesellschaft entschärft werden muss. Bei aller Säkularität, das ist empörend.

  5. Spassheide

    „Das einzige Argument für den konfessionellen Religionsunterricht ist die Vermeidung von Extremismus, da Religionsleherer an öffentlichen Schulen einer gewissen Kontrolle unterliegen. Das ist aber ein trauriges Argument, da es religiöse Menschen unter Generalverdacht stellt und als tickende Zeitbombe sieht, die durch die säkulare Zivilgesellschaft entschärft werden muss. Bei aller Säkularität, das ist empörend.“

    Ähnlich kann man beim Gotteslästerungsparagraphen §166 argumentieren. Dort wird ja auch irgendwie allen gläubigen – basierend auf schlechter Erfahrung – eine gewisse latente Gewaltbereitschaft unterstellt. Sonst bräuchte man ihn ja nicht.

    Reli als präventive Maßnahme ist ein fadenscheiniges Argument. Da die Teilnahme an Reli freiwillig und konfessionsgebunden ist, wird man diejenigen, die man aufgrund der Radikalisierungsgefahr erreichen sollte, wahrscheinlich gerade nicht erreichen.
    Genau deshalb wäre ein für alle verpflichtendes Fach LER wichtiger denn je.
    Vor dieser Problematik verschließen neben der Politik die beiden großen Amtskirchen die Augen und pochen lieber auf ihre althergebrachten, in der heutigen Zeit aber nicht mehr verständlichen Privilegien. Und diese leben die Trennung ja auch vor.

    • Sebastian Schumacher

      Genau meine Meinung. Allerdings wird bezeichnenderweise das Argument der Extremismus-Prävention vor allem beim neuen Islam-Unterricht genannt.

  6. Spassheide

    Ja, als Selbstschutz der großen Amtskirchen.

  7. Tom

    Religionsunterricht an Schulen ist deshalb ein Problem, weil er hauptsächlich eine Religion und deren Lehren beinhaltet und die anderen 5000 Religionen kategorisch ausschließt. Da alle Religionen ,,Glauben ohne Beweis“ sind, gibt es kein rationales Argument, dass Kinder eine lernen sollen.

    Das Argument, dass eben die Religion gelehrt wird, die hauptsächlich in der Gegend der Schule geglaubt wird, ist primitiv, da Mehrheit noch nie ein Merkmal von Wahrheit war. Wenn es wirklich um die Grundlage unserer Kultur ginge, dann muss man die Religion in Kontext zu anderen Religionen setzten und zumindest die Hauptreligionen vergleichen und auch wissenschaftliche Argumente gegen Glauben ohne Beweis einbringen. Das wird nicht getan. Es wird eine Religion (meist von einem Vertreter der Religion) als Wahrheit gelehrt. Das ist falsch und grenzt meines Erachtens an Kindesmisshandlung.

  8. Oliver

    Religion ist eine Herausforderung für die politische Bildung

    https://www.dvpw.de/uploads/tx_powermail/sprachlosigkeit_statt_zweisprachigkeit_g._rettberg.pdf

    Und wie hier diskutiert wird, scheint die ablehnende Haltung gegenüber des Religionsunterrichtes von politischer Natur zu sein. Insbesondere wenn die Gegner des Religionsunterichtes auf ihre Meinungsfreiheit pochen sollten, so steht allerdings die Religionsfreiheit dagegen. Es ist jedoch richtig das die Aufgabe eines Schulfaches sei, Werte und Wissen zu vermitteln. Daher scheint das Politische am Religionsuntericht von solchen Leuten hinterfragt zu werden, die jene Religionspädagogik als zu „liberal“ ansehen. Dennoch muss aber der Beutelsbacher Konsens auch für den religionsuntericht gelten, welcher besagt, dass ein Indoktrinationsverbot, damit den Schülern ihre freie Meinungsbildung ermöglicht wird, um den Schüler in die Lage zu versetzen, die religiöse Situation der Gesellschaft und seine eigene Position analysieren zu können.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beutelsbacher_Konsens

    Die folgende Aussage des Themenstellers befürworte ich daher im vollsten Ausmaß:
    „… Argumentationen von verschiedensten Richtungen zu betrachten und durchleuchten, und mir eine fundierte, differenzierte Meinung dazu gebildet, anstatt das Totschlag-Argument „Gott hat das verboten“ zu lernen. Gerade mit solchen Themen und ethischen Vorstellungen setzt sich kein Fach so auseinander wie die Religion.“

    Ich setze dies allerdings noch in einem politischen Kontext, weil politische Theologie von den ach so „konservativen Theologen“ geschätzt wird. In diesem Zusammenhang muss ich doch tatsächlich verlauten, dass ich konservativer bin als jene ach so „konservativen Theologen“. Und trotzdem plädiere ich zu mehr Toleranz, Respekt und Dialog.

    Die hier in den Kommentaren als Religionskrtik vorgebrachte Gesellschaftskritik lehne ich ab, weil die religiöse Bildung notwendig ist, um sich gegen den Fundeamentalismus zu verteidigen.

  9. Spassheide

    „weil die religiöse Bildung notwendig ist, um sich gegen den Fundeamentalismus zu verteidigen.“
    Welche?
    Die katholische? Die evangelische? Die Sumnitische? Schiitische? Jüdische? Adventisten? Zeugen Jehovas? Buddhistisch? Hinduistisch? Spaghettischmonsterisch? Unsichtbar-Einhornerisch?
    Religiöse Bildung ist notwendig – ja, das stimmt. Aber eine neutrale! Und die darf durchaus auch religionskritisch sein.

    • Oliver

      Fundamentalismus ? Welcher ? Na – genau gegen den Ihrigen – weil Sie nicht Toleranz, Respekt und Dialog mit Ihren Beiträgen signalisieren, sondern Abgrenzung bis zur Abschottung. Ihre Haltung scheint von politischer Natur zu sein und hat nichts Fachliches im Inhalt. Sie drängen sich auf, ohne etwas Produktives hier beizutragen. Sie befinden sich hier auf einer Website, auf welcher es um das Theologiestudium geht.

  10. Spassheide

    Oh, sorry, das war schon wieder polemisch….

    • Oliver

      Ihre Antihaltung prägt Ihr Denken, stets sarkastisch sein zu müssen. Wie wäre es, wenn Sie sich hier produktiv zum Thema äußern würden oder doch ganz einfach aufhören, hier Ihren Mist abzuwerfen. Haben Sie keinen Mülleimer zu Hause ?

  11. Spassheide

    „Ihre Haltung scheint von politischer Natur zu sein und hat nichts Fachliches im Inhalt.“
    Was ist daran falsch? Fachliches interessiert mich nicht – das müssen Theologen unter sich aus machen. Politisch ist aber legitim, da die großen Theologenorganisationen, auch Kirchen genannt, nun mal auch politisch in unserer Gesellschaft wirken. Und damit wären wir bei „Sie drängen sich auf, ohne etwas Produktives hier beizutragen. Sie befinden sich hier auf einer Website, auf welcher es um das Theologiestudium geht.“.

    Nochmal „Sie drängen sich auf,“
    https://www.theologiestudierende.de/2014/01/20/moment-mal-herab-von-euren-hohen-roessern/ und https://www.theologiestudierende.de/2013/06/08/gehort-bekenntnis-und-theologie-zusammen/
    oder auch https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/ekd_v_kmu2014.pdf
    Seid doch froh, wenn ihr überhaupt noch wahrgenommen werdet. Auch wenn es sich nur um polemischen, sarkastischen Mülltonnen-Mist handelt.

    Nochmal „ohne etwas Produktives hier beizutragen.“ Na klar, alles, was kirchenkritisch ist, kann und darf natürlich nicht produktiv sein.

    „sondern Abgrenzung bis zur Abschottung“ sagt der, der immer sehr explizit darauf hinweist, dass die EKD nicht katholisch oder freikirchlich ist.

    „Fundamentalismus ? Welcher ? Na – genau gegen den Ihrigen – weil Sie nicht Toleranz, Respekt und Dialog mit Ihren Beiträgen signalisieren“
    Da ich in den Genuss von Religionsunterricht gekommen bin und sogar auch die Konfirmation über mich ergehen lassen durfte würde ich mal sagen, dass dieser Exorzismus bei mir nicht gewirkt hat.
    Und damit wären wir bei ihrem ziemlich ausgelutschten Pro-Reli-Argument: Im Reliunterricht erreicht man höchstens nur diejenigen, die daran auch teilnehmen. Kleiner Hinweis am Rande: Wir leben hier in Deutschland und hier ist die Teilnahme freiwillig. Wer keinen Bock auf Reli hat, braucht da auch nicht teilnehmen. Diejenigen, die man diesem Argument nach erreichen will, werden so einfach nicht erreicht. Blödsinn!

    „Ihre Antihaltung prägt Ihr Denken, stets sarkastisch sein zu müssen.“ Manche fordern es aber auch gerade heraus.

    „Wie wäre es, wenn Sie sich hier produktiv zum Thema äußern“ Ich würde sagen, das habe ich weiter oben schon gemacht. Vielleicht auch sarkastisch; zur Produktivität ist das kein aber kein Widerspruch.
    Es ist nur müßig, ständig immer das gleiche ausgelutschte Pro-Reli-Argument zu hören (siehe oben). Weiteres dazu kann man in meinen produktiveren Beiträgen weiter oben, aber auch auf https://www.theologiestudierende.de/2017/10/30/moment-mal-religionsunterricht/ schon lesen. Das zu lesen wäre auch mal produktiv. Und sogar Argumente habe ich da aufgeführt.

    „oder doch ganz einfach aufhören, hier Ihren Mist abzuwerfen. Haben Sie keinen Mülleimer zu Hause ?“
    Naja, den Highscore führe ich aber nicht an:
    https://www.theologiestudierende.de/2018/05/07/moment-mal-woran-glauben-wir-eigentlich/
    https://www.theologiestudierende.de/2018/04/23/moment-mal-verhalten-von-oben-niveau-ganz-unten/
    Aber vielleicht lande ich jetzt hier einen Anschlusstreffer.

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