10. Dezember Weiße Wolken

Weiße Wolken
gespickt mit etwas grau
durchziehen den Himmel
langsam, leise, beinahe unsichtbar

So fühl ich mich
Wer bin ich denn zu sagen
ich könnte Menschen trösten?

Wenn ich doch selber
Angst vorm Leben hab
Angst vor Krankheit, Sterben, Tod
Angst davor eine Wolke zu sein
die sich auflöst – unsichtbar

Wer bin ich denn zu sagen
Gott liebt seine Kinder,
er lässt sie auferstehen?

Wenn ich doch selbst nicht weiß
ob wir uns wiedersehn?

Gott, ich schrei zu dir
Hilf mir, sterben zu verstehn
Hilf mir, zu leben
voller Hoffnung und Vertrauen

Weiße Wolken
gespickt mit etwas grau
durchziehen den Himmel
langsam, leise, beinahe unsichtbar

Licht durchbricht die Wolken
Die Welt erscheint in neuem Glanz
Dunkle Töne um mich herum
und in der Mitte helles blau

Das Licht dringt in mein Herz
und macht mich frei

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