8. Dezember

Heute, zu Mariä Empfängnis, einige Gedanken von Hannah.

Da sagte der Engel zu ihr: „Hab keine Angst, du hast Gnade bei Gott gefunden! Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und wird ‚Sohn des Höchsten‘ genannt werden. Gott der Herr wird ihm das Königtum seines Vorfahren David übertragen. Er wird für immer über die Nachkommen Jakobs regieren. Seine Herrschaft wird nie zu Ende gehen.“

Für Maria war sicher der erste Satz der wichtigste:„Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären!“ Wie viel sie vom Rest wohl überhaupt noch mitbekommen hat? Ich hätte vermutlich den Rest verpasst. Aber dieser Rest der Botschaft des Engels ist das, was die Weihnachtsgeschichte für uns heute noch bedeutend macht. Jesus war „Sohn des Höchsten“ und sein Reich hat bis in Ewigkeit Bestand. Oft frag ich mich, wo in der Welt ich dieses Reich schon sehe, gerade dieses Jahr, wo von Frieden auf der Erde keine Rede sein kann.
Die kleinen Lichter der Anteilnahme und Hilfe für Flüchtlinge sind für mich Anfänge dieses Reiches. Dort wo Menschen füreinander da sind. Und für mich persönlich ist das Reich in mir angebrochen, denn ich habe die Gewissheit, dass ich mit allem zu Gott kommen darf und er bei mir, bei uns ist. Er kommt hier in diese Welt mit all ihren Nöten und begleitet uns, wenn wir ihn lassen.
So ist eigentlich jeden Tag Weihnachten und nicht nur einmal im Jahr.

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