4. Dezember

Adventsbesinnung 

In der Vorweihnachtszeit braucht es wenig Mut
und es tut
eigentlich sogar direkt ganz gut
zum Plätzchenbacken einzuladen.
Ein bisschen Vorweihnachtsstimmung kann schließlich nicht und niemandem schaden.

Und wenn dann der Geruch von frischen Plätzchen durch die Räume weht,
und man gemeinsam vor dem Backofen steht,
man die Weihnachtslieder hört
und auch der Glühweingeruch von draußen nicht stört,
scheint die Zeit
bereit
für ein bisschen Besinnlichkeit,
nach der es weit
und breit
schreit.

Einmal kurz inne halten,
seine Kraftreserven verwalten,
und nicht nur einen Gang herunterschalten –
auch dazu lädt die Adventszeit ein
und schafft damit obendrein
ein bisschen Sonnenschein
– wie fein –
an diesen kalten Tagen.
und trotzdem hört man uns klagen,
über den Stress beim Geschenkekauf,
über Klausuren die nicht darauf
warten können, später geschrieben zu werden,
über Herden
von Hausarbeiten
oder andere Unzulänglichkeiten,
die wie Pferde uns vor Weihnachten entgegen…
…galoppieren.
Auf allen Vieren.

Das Innehalten fällt dann auf einmal gar nicht leicht,
dabei reicht
es oft nur mal ganz kurz den Blick nach oben zu richten.
Zu Gott, über dessen Geschichten
wir noch heute berichten.
Aus einem guten Grund:
denn sein Bund
mit uns Menschen lässt sich durch nichts vernichten.
Deshalb tut es gut, bisweilen den Blick mal nach oben zu richten.
Die eigenen Sorgen sind dann kurz vergessen,
und selbst das Plätzchenessen
hat dann keine Priorität.
weil Gott über den Dingen steht.

von Pascal

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