Wir feiern 500 Artikel Die Lieblingstexte der Redaktion
Foto: Chriss (CC-BY 2.0)

Inzwischen sind in unserem kleinen Refugium knapp über 500 Artikel erschienen, seitdem theologiestudierende.de 2013 einen Neuanfang als Online-Magazin startete. Weil es bei uns nicht nur um Aktuelles gehen soll, bemühen wir uns darum, Euch das „Archiv“ unserer Texte besser zugänglich zu machen, z.B. durch die Entdecken-Seite. Anlässlich des 500. Artikels empfehlen die Redakteur_innen von theologiestudierende.de Euch heute ihre Lieblinge.

Interdisziplinär, interaktiv, idiotensicher – Studieren auf Englisch

Einer meiner liebsten Artikel. Die ganze Serie von Theresas Berichten aus Hull ist lesenswert, vor allem weil Theresa immer wieder lustige Sachen auch witzig beschreibt. Mit dem Harry-Potter-Absatz hat sie mich ohnehin schon gewonnen. In den Blogs über ihr Auslandsjahr zeigt uns Theresa ein oft fremdes Land, von dem wir ja denken, dass wir es aus der Schule und den Medien eigentlich recht gut kennen. Sie zeigt auch, dass anderswo anders Theologie studiert wird. Das kann uns in unserem deutschen Traditionsdünkel richtig gut tun. Theresas Frage „What the bloody hell am I doing in Hull?“ lässt sich für mich ganz leicht beantworten: Du schreibst uns. Danke dafür. (Philipp Greifenstein)

Die Kirche als Symbol für Gott – Der Glöckner von Notre Dame

Ein Highlight auf unserer Seite sind für mich die Filmrezensionen von Elisabeth Koppehl. Feinfühlig und witzig untersucht Elisabeth diverse Filme auf ihren theologischen Gehalt. Bei manchen Filmen ist er offensichtlich, wie z.B. bei Noah, bei anderen hingegen muss sie tiefer graben. Bei der Bearbeitung vom o.g. Film fand ich die Deutung Notre Dames als Symbol für Gott besonders spannend. Ob ich da selber drauf gekommen wäre? Dank Elisabeths Artikeln sehe ich manche Filme mit ganz neuen – theologischen – Augen. Danke! (Corinna Sperlich)

Gnocchi rot-weiß – Eine satirische Erzählung

Es gibt eine Hand voll Artikel auf theologiestudierende.de, bei deren Lektüre man parallel auf’s Essen verzichten sollte. Diese Erzählung von  erfüllt dieses Kriterium gleich auf zweierlei Weise. Erstens verliert man doch den Appetit bei dieser viszeralen Schilderung der studentischen Küche. Zweitens läuft man Gefahr, einen Bissen im Halse stecken bleiben zu lassen – Essen und Lachen verträgt sich nicht so gut. Wer durch den schonungslosen Humor dieser Geschichte nicht überzeugt wird, wird es doch durch dessen charmantes  österreichisches Vokabular. (Max Melzer)

Der Osten von A bis Z

Wer auf der Suche nach provokanter und scharfsinniger Gesellschaftskritik ist, der ist bei Unter Heiden richtig. In dieser Sonderausgabe von Unter Heiden erklärt Philipp Greifenstein einem Wiedervereinigungskind wie mir die Welt, in diesem Fall den Osten. In seinem Kurzlexikon erläutert er einiges Wissenswertes über den Osten: von Bananenmetaphern über putzige Dialektinhaber bis zum angeblich besseren Tatort. Vor allem aber zeigt dieser Artikel, dass Philipp es schafft – bei aller Aufregung um seine geliebte Heimat – weder den Verstand noch seine spitze Zunge und erst recht nicht den Humor zu verlieren. (Deborah Kehr)

Alte Sprachen mit Unicode

Dieser Beitrag von Max Melzer hat mir mein Leben und vor allem mein Studieren um ein vielfaches erleichtert. Detailgenau erklärt Max anhand von Bildern, wie man die verschiedenen Sprachen in Unicode aktiviert und entscheidend dabei, wie ich sie dann auch vom Desktop aus aufrufen kann, wenn ich sie brauche. Ganz hilfreich war dabei auch der Tipp, zu Beginn die Bildschirmtastatur zu Hilfe zu nehmen. Gewissenhaft wie Max ist, hat er diesen Leitfaden nicht nur für Windows-Benutzer geschrieben, sondern auch für Mac-Benutzer.
Hilfreich beim Hausarbeiten Schreiben ist dabei auch der Hinweis von Tim Wendorff in den Kommentaren:

Kleiner Tipp: Auf http://www.bibelwissenschaft.de gibt es die Texte von NTG28, NTG27, BHS, LXX etc. soweit ich das sehe in korrektem Unicode mit allen Vokalzeichen, Satzzeichen etc. Für die Hausarbeit kann (und darf) man sich da also auch einfach die benötigten Verse/Worte rauskopieren.

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