Sag mal #40 – Eine faszinierende Diagnose

In den letzten Wochen wurden Prof. Slenczkas Thesen breit diskutiert. Aber worum geht es da eigentlicht? Wer hat den Aufsatz „Die Kirche und das Alte Testament“ gelesen und sich nicht nur auf die Berichterstattung gestürzt? In dieser Folge wird die längst überfällige Bestandsaufnahme vollzogen.

Corinna besucht uns mal wieder (!) und Max und Heye gehen den Aufsatz Slenczkas peu à peu durch und versuchen zu verstehen, um was es in den Debatten der letzten Wochen eigentlich wirklich ging.

Uns ging es zunächst nicht um eine Wertung der These Slenczkas – diskutieren dürft ihr gern in den Kommentaren.

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3 Kommentare anzeigen

  1. Nächsten Donnerstag ist eine studentische Dispuation in der HU Berlin über das Thema. Ihr müsst ale kommen!

  2. DAS ist doch mal eine gute AT-Predigt :D

    https://www.theologie.hu-berlin.de/de/st/slenczka-unigd-predigt-zu-hiob-03-05-2015.pdf

    Für mich zeigt es, dass man „dass NT nur versteht, wenn man das AT kennt“. (S. N. Slenczka, Was soll die These: ‚Das AT hat in der Kirche keine kanonische Geltung mehr‘?, S. 13)
    Das ist doch ein ganz anderer Status als die Apokryphen.

    Trotzdem ist es gut, über Selbstverständlichkeiten nachzudenken! Vgl. Brumlik, der eine antijudaistische Stimmung unter den Theologiestudierende vermutet… (Deutschlandradio Kultur) Kein Denkverbot!

    Eva

    • Sebastian Schumacher

      Wenn ihr Christen seid, warum macht es euch solche Bauchschmerzen, zu sagen, dass ihr andere Glaubenssätze annehmt als Juden. Euer christlicher Glaube relativiert die Bedeutung des AT stark, wie man das auch immer ausbuchstabieren will. Seid ihr schon Judenhasser, wenn ihr sagt: „Wir haben diese und jene Glaubenssätze, ihr habt andere. Wir halten unsere für wahr, eure für nur teilweise wahr.“

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