1. Dezember

Ich möchte den diesjährigen Adventskalender von theologiestudierende.de eröffnen mit einem pastoral hochrelevanten Gedicht. Mit diesem Gedicht sollte jeder Prediger vertraut sein, dient es doch auch als Bewältigungsstrategie für schwere Zeiten:

Der Pfarrer hielt die schönste Predigt,
und dennoch schliefen manche ein.
Da schlich auf einmal in die Kirche
des Pfarrers Katze sacht herein.

Ganz leise ging sie durch die Kirche
und setzte sich dann vorne hin
und sah hinauf zu ihrem Pfarrer
und hörte andachtsvoll auf ihn.

Da schauten alle auf die Katze,
schnell weckte man die Schläfer auf,
damit sie sähen wie die Katze
zu ihrem Pfarrer blickt hinauf.

„Ihr wundert euch,“, so sprach der Pfarrer,
„dass meine Katze kommt hierher
und dass sie aufpasst auf die Predigt,
das wundert euch vielleicht noch mehr.
Sie kommt hierher – ich will’s euch sagen –
und sucht sich vorne einen Platz,
weil sie gehört hat, dass ihr Pfarrer
hier hält die Predigt für die Katz.“

(Verfasser leider unbekannt)

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