Gedanken einer Kriegerin

Ich bin müde, wie soll ich diesen Tag angehen?

Wie soll ich aufstehen, meine Augen öffnen? 
Wie? Ich weiß es nicht …
Da ist ein Gefühl in mir. Es ist warm. 
Hoffnung.
Herr bist du das? Bist du bei mir?
Ich glaube schon. Danke!
Danke Dir mein Vater, ich mach die Augen auf, strecke mich nach Dir aus. 
Zieh mir Deine Rüstung an. Gib mir Deine Augen, deine Art zu kämpfen. 
Lass mich heute sehen 
wie du siehst, damit ich tun kann, was du tun würdest.
Was würdest du tun, will ich mich fragen.
Ich weiß manchmal, oft werde ich es nicht tun können
Aber vielleicht hoffentlich werde ich es zugeben können.
Damit ich lebe. Liebe, du bist mein Gott. Ob ich es weiß oder nicht. Lass mich diesen Krieg gewinnen. 
Nicht einen Krieg gegen Menschen,
nicht einen Krieg gegen Lebewesen.
Wesen von Dir. Du Leben.
Nein, einen Krieg gegen die Mächte des Bösen.
Die Mächte, die in mir sind bis ich sterbe. 
Die Mächte, die mich fürchten lassen, wenn es nicht die Zeit ist.
Die Mächte, die mich singen lassen, wenn es nicht die Zeit ist.
Lass mich diesen Krieg annehmen und verstehen  
mit Deiner Kraft.
Amen
Schlagwörter: ,

2 Kommentare anzeigen

  1. Reli-Schamane

    Als wirklich glaubender Mensch kann ich kein Krieger sein. Mein Bewusstsein ist nur auf Heilung ausgelegt. Wenn ich Krieger bin, kann ich nicht andere Menschen heilen, ich verletze sie durch mein Handeln.

    • Miriam-Assisa Hammami

      Lieber Reli-Schamane,

      entschuldige bitte, ich wollte Dich nicht verletzen.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.