Sag mal #23 – Wir hätten da noch reichlich Munition

Sag mal Artwork 2.0Auch in dieser Folge beschäftigen sich Corinna, Max, Heye und Philipp mit dem Themenmonat „Krieg und Frieden“ auf theologiestudierende.de. Im Mittelpunkt der Diskussion steht das Thema Pazifismus. Endgültig geklärt haben wir es sicherlich nicht, aber es war spannend verschiedene Meinungen dazu zu hören und ein wenig Licht in diese schwierige Thematik zu bringen. Diskutiert doch unter Philipps Beitrag, warum er kein Pazifist mehr ist, mit uns mit!

Die aktuelle Folge gibt’s direkt hier zum Anhören und zum Download:

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4 Kommentare anzeigen

  1. Danke für diesen Podcast, vor allem für die Ehrlichkeit, das hat einiges von Philipps Position verdeutlicht, aber aus dem Artikel konnte ich es nicht raushören.
    Trotzdem bin ich enttäuscht, dass anscheinend keine/r der Gesprächsbeteiligten Ahnung von Gewaltfreiheit hat.
    Gewaltfreiheit ist nicht „nur Reden“, sondern ein großer Bereich an Taktiken und Strategien, die auch von Militärs anerkannt werden. Zivile Strategien funktionieren zum Sturz von Diktatoren sehr viel erfolgreicher, wie die deutsche Geschichte, aber auch weltweite Beispiele zeigen.
    Schaut euch z.B. mal die vielen Materialien der Arbeitsstelle Frieden der badischen Landeskirche an.
    https://www.facebook.com/pages/Arbeitsstelle-Frieden/162484937163529?ref=br_rs

      • Danke fürs Reagieren, ich habe dir wohl Unrecht getan, und wie gesagt beim Hören habe ich mehr verstanden, worum es dir geht. Diese Fragen bewegen auch diejenigen, die sich mit ihrem Leben für gewaltfreie Konflikttransformation einsetzen.
        Letztlich finde ich die Debatte, ob Gewalt irgendwann ok ist müßig. Sollten wir uns nicht dafür einsetzen, dass sie nie zu einer Option werden muss, unabhängig davon, ob wir sie in Extremsituationen rechtfertigen, oder nicht?
        Siehe auch der andere Kommentar bei deinem Artikel.

  2. Hier noch ein paar Ressourcen:
    http://www.cpt.org – Christian Peacemaker Teams
    CPT ist eine Organisation, die in Konfliktgebieten (Nordirak, Palästina, Kolumbien und Kanada) mit lokalen PartnerInnen für Gewaltreduktion einsetzt. Dabei setzen sie auf Begleitung lokaler PartnerInnen, Dokumentation von Gewalt, Trainings in Gewaltfreiheit und Beteiligung an direkten Aktionen.
    Regelmäßig veranstalten sie auch Inforeisen zu den Teams, in denen man vor Ort den Konflikt und die Friedensarbeit kennenlernen kann.
    http://www.friedenstheologie.de
    ist eine Seite, die von dem katholischen Theologen Thomas Nauerth verwaltet wird, der dort friedenstheologische Texte von VertreterInnen der abrahamitischen Religionen sammelt.
    Sehr hilfreich ist auch die von ihm herausgegebene „Handbibliothek Friedenstheologie“ auf CD.
    https://www.versoehnungsbund.de
    Der Internationale Versöhnungsbund (Fellowship of Reconciliation) wurde 1914 als Reaktion auf den Ausbruch des 1. Weltkriegs von europäischen TheologInnen gegründet, und ist mittlerweile eine unterreligiöse weltweite Organisation, die sich praktisch und theoretisch für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzt. Viele TrägerInnen des Friedensnobelpreises sind Mitglied des Versöhnungsbunds
    http://www.jesusradicals.com/theology/
    Jesus Radicals ist ein Gruppenblog, der sich mit den Überschneidungen von Christentum und Anarchismus auseinandersetzt. Ihr Anarchismus kommt aus einem weiteren Verständnis von Gewalt auch als staatlicher Gewalt. Sie haben eine weitreichende Onlinebibliothek, in der auch viele friedenstheologische Aufsätze sind.

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