Moment mal: Selber leuchten via Ladekabeltheologie

Am Karfreitag entsponn sich in meiner Twitter-Timeline ein merkwürdiges Schauspiel. Während die einen in kontemplativer Stille versanken und die anderen von Karfreitagsandachten berichteten oder theologische Kalendersprüche zum besten gaben, tauchte plötzlich die #Ladekabeltheologie auf:

Wer die Ladekabeltheologie erfunden hat, lässt sich schon nicht mehr genau sagen. Der älteste Tweet ist vermutlich dieser:

Danach verbreitete sich diese „neue Lehre“ wie ein Lauffeuer:

Dabei war man thematisch auch vom Karfreitag nicht weit entfernt:

Nicht alle fanden das so lustig. Einige versuchten auch, Andächtigkeit zu verordnen:

Aber davon ließ man sich nicht abhalten, den ganzen Tag lang alberne #Ladekabeltheologie-Tweets zu schreiben:

„Selber leuchten“, so lautet das letzte Thema der EKD-Fastenaktion „7 Wochen Ohne“. Auch davor macht die Ladekabeltheologie nicht halt:

So leuchten also nicht nur die Menschen, sondern auch die Smartphone-Displays in dieser Osterwoche. In diesem Sinne:

„So lasst euer Display leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Kabel sehen und euren Vater im Kraftwerk preisen.“ – frei nach Matthäus 5

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