Lesenswert #2

Lesenswert ist ein neues Format auf theologiestudierende.de, bei dem regelmäßig auf lesenswerte Texte zu theologischen, kirchlichen oder universitären Themen verlinkt wird. Wenn ihr irgendwo einen guten Artikel gelesen habt, schickt den Link an lesenswert@theologiestudierende.de!

Is this the first papal selfie?

Eric Marrapodi berichtet für CNN:

„In another precedent-shattering moment for Pope Francis, the bishop of Rome, the Vicar of Christ, successor of St. Peter and the head of 1.2 billion Catholics worldwide has taken what may be the first papal selfie.“

Der Papst posiert für ein Smartphone-Photo mit ein paar italienischen Jugendlichen. Ein cooler Typ. Mehr muss man dazu nicht sagen.

„Es ist etwas sehr Jüdisches, an Jesus zu glauben“

Wir haben auf theologiestudierende.de ja bereits über die Messianischen Juden berichtet. Thomas Klatt hat für evangelisch.de eine interessante Reportage geschrieben:

„Grundlage des religiösen Judentums ist nun einmal, dass sie noch auf die Ankunft des Messias warten und darum beten. Juden aber, die sich zum Messias Jesus bekennen, sich trotzdem nicht taufen lassen und nicht zu Christen werden wollen, sind und bleiben ein Paradox.“

Die Situation dieser Gruppe ist immer noch kompliziert. Ich finde hier darf der Dialog nicht abbrechen.

3 kuriose Smartphone-Apps

Fabian Maysenhölder hat sich für theopop ein paar kuriose religiöse Apps angeschaut. Sehr witzig und sehr lesenswert:

„Würdest du 2 Euro für eine billig gemachte und recht lieblos gestaltete App ausgeben, die eine mäßig lustige Religionssatire darstellt?

a) Ja, klar! Geld zum Fenster rauswerfen war schon immer mein Fall!

b) Nein, das überlasse ich Bloggern, die nichts besseres zu tun haben.

c) Euro? App? Von was redest du?“

Radikalisierung der Muslimbrüder erwünscht

Karim El-Gawhary vermutet, dass die ägyptische Staatsicherheit indirekt selbst für das Anzünden von koptischen Kirchen verantwortlich sei. Er schreibt für quantara.de:

„Zu Zeiten Mubaraks war es auch oft die Staatssicherheit, übrigens immer noch vollkommenen unangetastet, die gerade unter den Salafisten ihre Kandidaten für solche Operationen hatte. Man kannte sich von diversen Verhaftungen und aus dem Gefängnis. Da entstand nicht selten ein Arbeitsverhältnis. Immer wenn das Regime Mubarak in der Ecke stand, brannte als Ablenkungsmanöver irgendwo im Land eine Kirche. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Staatssicherheit wieder mit den altbewährten Methoden arbeitet, schließlich sind es immer noch die gleichen Staatssicherheitsoffiziere.“

Wenn diese Vermutungen wahr sind, wäre das ungeheuerlich. Für politische Zwecke mit dem Leben von Menschen spielen ist nicht akzeptabel!

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