Lesenswert #1 – Lesestoff für’s Wochenende

Lesenswert ist ein neues Format auf theologiestudierende.de, bei dem regelmäßig auf lesenswerte Texte zu theologischen, kirchlichen oder universitären Themen verlinkt wird. Wenn ihr irgendwo einen guten Artikel gelesen habt, schickt den Link an lesenswert@theologiestudierende.de!

Inspiration für’s Studium: „Die Kunst des Müßiggangs“

Stephan Cezanne auf evangelisch.de:

„Viele Psychologen, Philosophen und Managementtrainer raten zum Innehalten – oder dazu, eine Zeit lang absolut nichts zu tun.“

Es hat sich nicht umsonst in jeder Zivilisation ein Rhytmus aus Arbeits- und Feiertagen herausgebildet – Ruhe ist mehr als nur die Zeit abwarten. Hinter dem Link gibts eine ganze Ladung von Expertenmeinungen zum Thema.

Ist Snowden der moderne Luther?

Antje Vollmer im Interview mit Manon Priebe auf evangelisch.de:

„Beide Männer lebten auf dem Höhepunkt einer technologischen Zeitenwende. Bei Luther war es der Buchdruck, bei Snowden das Internet. Beide sahen, welch enormes Potential in den neuen Kommunikationsmitteln liegt. Positiv, um die Freiheit und das Wissen zu fördern, negativ, weil sie zum Machtmissbrauch und zur Kontrolle von Menschen verwendet werden können.“

Der Vergleich hinkt zwar an vielen Stellen, es ist aber interessant mal drüber nachzudenken.

War Elvis Presley der moderne Luther?

Passend dazu, wenn auch weniger ernsthaft, wird auf dem Blog Kirchengeschichten die verblüffende Parallele zwischen dem Reformator und dem King of Rock ’n’ Roll aufgezeigt.

Zur Kritik an der Kritik der Kritik

Auch wieder auf Kirchengeschichten, ein Beitrag zur EKD-Familienpapier-Debatte:

„Ich persönlich bin ja kein Freund von Denkschriften und anderem derartigen Papierkram. Weder habe ich das Gefühl, mir von Expertenkommissionen sagen lassen zu müssen, was man als evangelischer Christ glauben sollte, noch kann ich der EKD die lehramtliche Autorität zugestehen, die ihr zumindest in den medialen Diskussionen immer wieder zugesprochen wird.“

Der Autor (der auf der Seite leider nirgends seinen Namen verrät) beschäftigt sich gründlich mit einigen Reaktionen auf das Papier der EKD. Das ganze ist sehr differenziert mit durchaus fair abgewogener Kritik an dem Papier selbst und an dessen zahlreichen Kritikern. Gut geeignet als Einstieg in die Debatte.

„Land Sachsen ist dabei seine Hochschulen großflächig kaputt zu sparen“

Christiane Hahnsch berichtet für den StuRa der Uni Leipzig:

„Im Jahr 2013 treffen die Universität Leipzig Kürzungen im Sachkostenbereich in Höhe von fast 20%. Darunter hat auch die Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) zu leiden, da die Kürzungen auch den Erwerbungsetat betreffen.“

Insgesamt fehlen 1,1 Millionen Euro. Viele Fakultäten sorgen sich um ihre Verträge mit Verlagen über Zugang zu Datenbanken und Zeitschriften, die in Zukunft drastisch gekürzt werden müssen. Aber die Universitäten sind machtlos.

„Sebastian Müller, ebenfalls Referent für Hochschulpolitik, kommentiert dies: ,Solange die grundlegendsten Mittel für Lehre und Forschung nicht auf festen Füßen stehen, braucht sich die Universität um Konkurrenzfähigkeit, wie dies von der Politik so gerne verlangt wird, keine Sorgen mehr machen. Sie ist es schlicht nicht.‘“

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