SEth-Handreichung

Redirected from Leitendes Gremium

Vorwort

Liebe Fachschaften und Konvente,
Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
Liebe Schwestern und Brüder,

ihr habt die erste Handreichung des „Studierendenrats Evangelische Theologie“ (SETh) vorliegen. Diese Handreichung verfolgt im Wesentlichen das Ziel, sowohl neuen Delegierten im SETh als auch bereits aktiven Delegierten eine übersichtliche Informationsquelle über die wichtigsten Aufgaben, Funktionen und Themen des SETh zu bieten.

Im Folgenden findet ihr also Texte, die den SETh an sich, seine Strukturen und Ziele erklären. Außerdem bietet diese Handreichung Arbeitsempfehlungen für alle Personen, Ämter und Gruppen, die im SETh beteiligt sind.

Perfekt ist diese Handreichung noch lange nicht, daher sind wir ständig auf neue Ideen, Ergänzungen und Kritik von euch angewiesen.

Auf eine starke studentische Interessenvertretung und eine fruchtbare Zusammenarbeit im SETh!

Herzlichste Grüße
Das Leitende Gremium

 

Der Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh)

Der SETh ist die Interessenvertretung der in Deutschland immatrikulierten evangelischen Theologiestudierenden in Deutschland. Dreimal im Jahr treffen sich Vertreter und Vertreterinnen der einzelnen Fachschaften und Landeskonvente, um einerseits Informationen zwischen den Basen auszutauschen, zu sammeln und auszuwerten, andererseits die Interessen der Basen in der Öffentlichkeit zu vertreten – zum Beispiel gegenüber der EKD, dem Evangelisch-Theologischen Fakultätentag, den Fachkommissionen I und II, sowie der politischen Öffentlichkeit.

Der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Basen geschieht zum einen auf den Vollversammlungen, dort über Berichte und den persönlicher Austausch, sowie über das Internetforum. Durch diesen Austausch wird den Basen der sprichwörtliche „Blick über den Tellerrand“ möglich. Die Arbeit der Vollversammlungen des SETh orientiert sich formal an Satzung und Geschäftsordnung. So kann jederzeit gemeinsam und geordnet an der Sache gearbeitet werden.

Der SETh ist zudem ökumenisch ausgerichtet. So sind im SETh nicht nur landeskirchliche Studierendenkonvente Mitglied, sondern auch die Theologiestudierenden der SELK. Seine ökumenische Ausrichtung wird auch durch die intensiven Kontakte zu seiner katholischen Schwesterorganisation, der AGT, deutlich. Außerdem hält der SETh Kontakt zu den Theologiestudierenden Österreichs (evangelisch und katholisch) und der Schweiz (evangelisch, freikirchlich und katholisch).

 

Mittelfristige Arbeitsziele des SETh

Wünschenswert für die Zukunft wäre zum einen eine Intensivierung des Austauschs zwischen den Basen, auch außerhalb der Vollversammlungen, zum anderen die gezieltere Sammlung, Archivierung und Bereitstellung von relevanten Informationen um diese als Fundament für Diskussionen aktueller Probleme aus Hochschul- und Kirchenpolitik nutzen zu können.

Arbeitsgemeinschaften sind eine geeignete Form, um Themenbereiche aufzuarbeiten und Stellungnahmen zu verfassen, um so die Aufgabe der Interessenvertretung und der Präsens wahrzunehmen. Deshalb sollte ihnen unbedingt ein großer Raum auf den Vollversammlungen eingeräumt werden. Darüber hinaus sollten die AGs auch zwischen den Vollversammlungen in Kontakt stehen; das könnte dadurch vereinfacht werden, dass bei der Gründung von AGs auf regionale Nähe der einzelnen Mitglieder geachtet wird und je Arbeitsgruppe ein/e Verantwortliche/r bestimmt wird, der innerhalb der AG koordinierend, sowie als Ansprechpartner/in gegenüber dem Leitenden Gremium fungiert. Es wäre zu begrüßen, wenn die AGs ihre Zwischenergebnisse den einzelnen Basen im Internetforum zugänglich machen würden, um den Diskussionsprozess auf den Vollversammlungen zu erleichtern. Ein Ziel sollte sein, dass die Arbeit der AG möglichst auf der Vollversammlung abgeschlossen werden kann, so dass z.B. Stellungnahmen rechtzeitig verschickt werden können.

Konkrete Themen, die in der nächsten Zeit vom SETh behandelt werden sollten sind zudem:

  • die Begleitung der Modularisierung von Lehramts- und Pfarramtsstudium
  • Austausch über die Studierendenbegleitung der Landeskirchen
  • die Entwicklungen beim Thema Studiengebühren
  • Informationsaustausch zum Planungsstand der Öffnung der landeskirchlichen Grenzen
  • Vorbereitung von Thementagen über politisch und gesellschaftlich relevanten Themen
  • Eine breitere Arbeitsgrundlage finden, indem bisher inaktive Mitglieder wieder vermehrt beim SETh mitarbeiten

 

Abkürzungen und Erläuterungen

Arbeitsgemeinschaft Studierende der Katholischen Theologie in Deutschland (AGT)
Die AGT ist die bundesweite Interessenvertretung aller Studierenden des Faches Katholische Theologie in Deutschland und ist damit die katholische Schwesterorganisation des SETh. Ihr gehören momentan 22 Mitgliedsgruppen an. Mitglieder der AGT können zu den VVn des SETh entsandt werden und haben dort Gaststatus (genauso umgekehrt).

ARK

AStA

Basis/Basen
Als Basis wird eine ordentliche Mitgliedsorganisation im SETh bezeichnet (also die einzelnen Fachschaften und Konvente). Diese Bezeichnung ist programmatisch für die Arbeit des SETh: die Basen bilden die Grundlage der Arbeit des SETh und bestimmen demokratisch über seine Themen und Inhalte.

Delegierte
Die Delegierten sind die jeweils von den Fachschaften und Konventen entsandten (delegierten) Studierenden, die an den VVn des SETh teilnehmen. In der Regel haben die Delegierten der Basen ein imperatives Mandat im SETh (das heißt, sie müssen unbeschadet ihrer eigenen Interessen die Interessen und Beschlüsse ihrer Fachschaft bzw. ihres Konvents vertreten).

Evangelisch-Theologischer Fakultätentag (E-TFT)
Der E-TFT ist die hochschulpolitische Vertretung der 19 Evangelisch-Theologischen Fakultäten und drei Kirchlichen Hochschulen in Deutschland. VertreterInnen der evangelisch-theologischen Lehramtsausbildungsstätten haben auf dem Erweiterten E-TFT Stimmrecht in Fragen der Lehramtsausbildung. Der E-TFT berät alle Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit Evangelisch-Theologischer Fakultäten und der Kirchlichen Hochschulen fallen und von gemeinsamem Interesse und Belang sind. Er dient der Koordination und Kooperation der Fakultäten (einschließlich Kirchlichen Hochschulen) und vertritt sie nach außen.

Fachkommissionen I und II (FK I und FK II)
Die FK I und die FK II sind Unterkommissionen der „Gemischte Kommission für die Reform des Theologiestudiums“ der EKD. In der FK I (Reform der Pfarramt- und Diplomstudiengänge) und FK II (Reform der Lehramtsstudiengänge) sind VertreterInnen der Landeskirchen und Fakultäten, sowie jeweils zwei vom SETh nominierte Studierenden vertreten. Die Wahlen zur FK I und FK II obliegt dem E-TFT.

Tagesordnung (TO)/Tagesordnungspunkt (TOP)
Die Tagesordnung umfasst alle Tagesordnungspunkt (in der Schweiz "Traktanden") einer SETh-VV. Ein Vorschlag zur Tagesordnung wird mit der Einladung zur VV vom LG an ale Basen verschickt. Änderungsanträge oder Wünsche zur Tagesordnung können vor der VV, aber auch während der VV eingebracht werden.

Vollversammlung (VV)
Die VV ist das höchste beschlussfassende Organ den SETh. Sie findet dreimal im Jahr an verschiedenen Studienorten in Deutschland statt. Zu der VV sind alle Delegierten der Konvente, Pfarramts- und Lehramtsfachschaften, sowie verschiedene Gäste eingeladen. Die VV dauert in der Regel drei Tage (Freitag bis Sonntag).