Was wird das neue Jahr bringen?

Das neue Jahr ist nun wenige Tage alt und man fragt sich noch immer, was es wohl für uns bereithalten mag. Den Weltuntergang oder doch nur wieder Ärger mit den Politikern? Manche Menschen befragen Horoskope und wollen wissen, was das Schicksal mit ihnen vorhat, andere fassen gute Vorsätze um selbst mit anzupacken und das Jahr in selbstbestimmte Bahnen zu leiten. Menschen suchen nach Navigationshilfen im neuen Jahr, das wieder so viele Möglichkeiten und Wege für uns bereit hält. Was der richtige Weg ist, lässt sich manchmal nur schwer sagen, oft erst in der Rückschau. Wäre es da nicht schön, jemanden zu haben, der sagt: "Wenn möglich, bitte wenden?", wenn man sich verrannt hat?

Andererseits würde man dann oft nur blind den Anweisungen folgen und macht sich selbst keine Gedanken mehr. Spätestens wenn man mit dem Auto im Fluss steht, merkt man, dass auch ein Navi nicht immer alle Straßen kennt. Dann ist es doch besser, wenn man einen Begleiter an seiner Seite hat, der einen bei seinen eigenen Entscheidungen unterstützt, mit dabei ist, um sich zu freuen, wenn es die richtige war und mit Anteil nimmt, wenn man schwere Zeiten durchlebt und falsche Entscheidungen trifft.

Weil Gott dieser Begleiter für mich ist, kann ich zu beginn jedes neuen Jahrs inbrünstig singen "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag." Denn egal was kommt, ich werde von Gott in meinem Tun begleitet und auf meinem Wege behütet. Und mit Gottes Unterstützung werde ich das Ziel erreichen und habe trotzdem noch den Raum, um unterwegs meine eigenen Abzweigungen zu nehmen. So einen Begleiter sollte man immer haben.

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"Moment mal!" ist der Titel für die neue Kolumne auf theologiestudierende.de Jede Woche schreibt ein/e andere/r Redakteur/in seine/ihre Sicht auf ein Thema rund um Bildung, Kirche und Gesellschaft. Du auch? Mail an das Redaktionsteam



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