Mögliche Evaluationskriterien
Also in Mainz wurde das teilweise durchgeführt, teilweise auch nicht. Ich meine mich auch daran erinnern zu können, das in Leipzig erlebt zu haben, dort allerdings bei den Philosophen.
Typische Kriterien sind
"war die Wahl der benutzten Medien in Ordnung?",
also Fragen zum methodischen Aufbau der Lehrveranstaltung. Ob es sich lohnt, die Veranstaltung auch didaktisch zu analysieren, müsste man ausprobieren.
Das Problem von Evaluation ist, dass man den Dozenten als Menschen nur bedingt ändern kann.
Sachmängel können durch Evaluation sehr gut aufgezeigt werden (Raumgröße, Kursgröße, Lehrmaterialien o.Ä.), ebenso empirisch nachweisbare Verhältnisse (Zeiteinteilung, Hausaufgabenpensum, der Dozent spricht zu leise oder trägt irritierende Krawatten etc.). Didaktische Probleme jedoch, zb. den Aufbau einer Vorlesung, wird man durch Evaluationsbögen am Ende der letzten Veranstaltung nicht ändern können, zumal ich hier der Studierendenschaft auch Kompetenz eher abspreche.
Meines Erachtens sollte man sich sehr genau überlegen: Was kann und will ich durch Evaluation herausfinden? Und worauf kann ich überhaupt Einfluss nehmen bei den Lehrveranstaltungen?
Hoffe, das hat etwas geholfen. Liebe Grüße an den Wuppertaler Konvent!
