Theologischer Nachwuchs startet ins Tagungswochenende
Im Mittelpunkt der Beratungen am Freitagabend stand der Austausch über aktueller Entwicklungen im Bereich der Neustrukturierung des Pfarramtsstudiengangs, die im Zuge des Bolognaprozesses auch die Theologie erreicht hat. In NRW ist so das Problem entstanden, dass das Landeshochschulgesetz zu Prüfungsleistungen verpflichtet, um ein Modul abzuschliessen. Dazu wäre eine Prüfungsordnung notwendig, wie sie der Evangelisch-Theologische Fakultätentag im Oktober 2009 bereits verabschiedet hatte, die von den Landeskirchen in der Ausbildungsreferentenkonferenz aber abgelehnt wurde. Die Einführung eines modularisierten Pfarramtsstudiums, wie es die Vereinbarung zwischen den beiden großen Kirchen und der Kultusministerkonferenz vorsieht, ist daher zur Zeit nicht möglich.
Einen weiteren Schwerpunkt des ersten Abends in der Plenarsitzung bildeten einige Änderungen in den Ordnungen des SETh, mit denen die Finanzverwaltung und Rechnungsprüfungen des SETh einfacher und klarer gestaltet werden sollen. Darüber hinaus beschlossen die Delegierten einstimmig eine Erweiterung des Aufgabenbereichs des Finanzreferats. Mit dem „Referat für Finanzen und Statistik“ institutionalisiert der SETh die Erfassung und Auswertung von Studierendenzahlen und anderer Informationen.
