Themenschwerpunkt für Januartagung soll provozieren und sensibilisieren zugleich
Mit Workshops und Impulsen von Expertinnen und Experten, etwa aus der wissenschaftlichen Rollenforschung und von InteressenvertreterInnen homosexueller Kirchenmitglieder, will die Arbeitsgruppe die Delegierten für eine Reihe von Themen sensibilisieren. Zur Vorbereitung hat die Arbeitsgruppe einen Fragenkatalog entwickelt. Dabei geht es um Fragen zum Verhältnis von Privat- und Berufsleben im Pfarramt sowie den Einfluss von Kirche im allgemeinen und speziell der Gemeinde auf das Privatleben von Pfarrerinnen und Pfarrer. Darüber hinaus soll es um die Position der verschiedenen Landeskirchen zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarramt sowie Diskrepanzen zwischen rechtlichen Regelungen und tatsächlicher Praxis. Die Vertreterinnen und Vertreter der landeskirchlichen Konvente sind dazu aufgerufen den Fragenkatalog ihren Landeskirchen gegenüber anzusprechen. Mit vielen der Fragen wolle man bewusst provozieren, um einen Prozess des Nachdenkens in der evangelischen Kirche anzuregen, damit die zusammengestellten Problematiken nicht nur im SETh sondern auch darüber hinaus Beachtung finden.
Die Ausarbeitungen der Arbeitsgruppe stieß auf breite Zustimmung in den Reihen der Delegierten. Zu dem geplanten Studientag am Samstag der Tagung sollen auch nicht Delegierte eingeladen werden, um einen breiten Austausch über das Thema zu ermöglichen. Die Leitung des Schwerpunktthemas übernehmen Steve Henkel, Delegierter des rheinischen Landeskonvents, und Mareike Gintzel, die an diesem Wochenende aus dem Leitende Gremium ausscheiden wird.
