Neues aus Westfalenland. Gesamtkonvent tagte am 7.11. in Münster

Landeskonvent Westfalen - Wie sieht die Zukunft für Westfalens Theologiestudierende aus? Wie passt eine Pfarrstelle zur Förderung des theologischen Nachwuchses zu einem Assessmentcenter nach dem ersten Examen? Mit solchen Fragen im Hinterkopf begrüßten die westfälischen Theologiestudierenden Frau Pfrn Rüters auf ihrem Gesamtkonvent (GeK) in den Räumen der ESG Münster.

Frau Rüters ist Inhaberin einer neuen Pfarrstelle in der EKvW, deren Aufgabe es ist, den theologischen Nachwuchs der Landeskirche zu fördern und um geeignete Studienanfänger für das Theologiestudium zu werben. Auf dem GeK stellte sie sich nun den Studierenden, vor. Sie konnte berichten, dass es auf Grund einer anstehenden Pensionswelle - trotz Stellenabbau - in näherer Zukunft einen deutlichen Bedarf an Theologinnen und Theologen geben wird, dass neben diesem quantitativen Aspekt aber auch die qualitative Förderung der Studierenden ein wichtiger Punkt sei. Darum soll es auch eine zusätzliche obligatorische Tagung im Laufe des Studiums geben, bei der es um Perspektiven nach dem Theologiestudium gehen soll. Außerdem wird über die Aufnahme in die Liste der Theologiestudierenden in Zukunft auch nicht mehr auf Grund eingereichter Unterlagen (Motivationsschreiben, Zeugnis etc.) entschieden, sondern nach einem Gespräch mit der Ausbildungsdezernentin Frau Will-Armstrong. Vor allem der letzte Punkt führte zu einigen kritischen Anfragen der Studierenden. Mit der Aufnahme in die Liste wird sich der GeK wohl auch in Zukunft noch öfter beschäftigen.

Neben Frau Rüters berichteten auch die Mitglieder des Erweiterten Vorstands von ihrer Arbeit: Freuen können sich alle Westfalen schon einmal auf die Theotagung vom 8.-11. März. Die Planungen versprechen 3 spannende Tage zum Thema „Liturgische Präsenz“. Außerdem wurde vom SETh berichtet, vom Rat der Vikare, die erstmals im gemeinsamen Predigerseminar mit der rheinischen, lippischen, bremischen und reformierten Kirche in Wuppertal ausgebildet werden, aus dem Sozialausschuss der EKvW, wo derzeit Armut das Thema ist, sowie vom Pfarrverein, der Interessenvertretung der Pfarrerinnen und Pfarrer.

Im Anschluss an den GeK fand dann noch eine Vollversammlung statt. Hier stand die Wahl neuer Mitglieder für den erweiterten Vorstand auf der Tagesordnung. Für den Vertreter der Studierenden im westfälischen Pfarrverein wurde Sergej Klause als Stellvertreter gewählt. Annika Klappert vertritt die westfälischen Studierenden von nun an im SETh. Außerdem waren zwei der drei Vorstandsposten neu zu besetzen: Hier konnten sich Nina Ciesielski und Tim Wendorff gegen ihre Mitbewerber durchsetzen, mit denen sich Susanne Stöcker nun ihr Amt teilt.

Besonders erfreulich an diesem GeK war, dass sich ca. 20 Studierende auf den Weg nach Münster gemacht hatten. Sogar aus Leipzig und Berlin waren Vertreter angereist. Aber dennoch: Es dürfen beim nächsten Mal noch mehr werden. Die westfälischen Theologiestudierenden treffen sich das nächste Mal zum Weihnachts-GeK am 19. Dezember in Bochum.

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Homepage der Westfälischen Theologiestudierenden

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