EKD gratuliert neuem ZdK Präsidenten
Bildquelle/Lizensierung: Michael Lucan / de.wikipedia.orgAlois Glück ist Nachfolger von Hans Joachim Meyer |
Ökumenischer Meilenstiefel
Käßmann, hob in ihrem Glückwunschschreiben die „vielfältige Erfahrung“ hervor, die Alois Glück in das neue Amt einbringe, zumal er bereits seit 1983 dem Zentralkomitee angehöre. Im Blick auf den Ökumenischen Kirchentag 2010 schrieb Käßmann weiter, sie freue sich „auf ökumenische Meilenstiefel“ mit denen man gemeinsam auf dieses „Fest der Christen in Deutschland“ zugehe.
Engagement in Staat und Gesellschaft
In seiner Rede vor der ZdK-Vollversammlung versprach der neue ZdK-Präsident, sich für eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz einzusetzen, um gemeinsam nach Perspektiven für die Zukunft der Kirche in Deutschland zu suchen. Glück rief die Kirche auf, selbstbewusst missionarisch zu sein und offen für fremde Milieus. "Ich sehe in unserer Kirche zu viel Ängstlichkeit gegenüber der modernen Welt, zu viel Abwehr, zu viel Tendenz, in den eigenen Schutzräumen zu bleiben", so Glück wörtlich. Ohne die Mitwirkung der Laien werde die Kirche allerdings wenig wirksam sein können. Den besonderen Auftrag der Laien sieht der neue Präsident des ZdK in ihrem Engagement in Gesellschaft und Staat. Er widersprach ausdrücklich denen, die meinen, dass christliche Werte in dieser Zeit keine Chance hätten: "Im Gegenteil: Wir haben heute mehr Chancen als vor zehn oder auch fünf Jahren, mit solchen Positionen und Argumenten gehört zu werden.

