3. Dezember Gott kümmert sich

UNSERE GEMEINDEN SIND DIE HOFFNUNG DER WELT.
NEIN. TATSACHE IST,
DASS GOTT HIER NICHT MEHR WOHNT.
ICH GLAUBE NICHT,
DASS FREUDE MÖGLICH IST,
DASS ES SICH IN GEMEINSCHAFT BESSER LEBT,
DASS WIR EINANDER RADIKAL LIEBEN SOLLEN.
DIE WAHRHEIT IST,
DASS DIE GEMEINDEN KURZ VOR DEM AUS STEHEN.
ICH WEIGERE MICH ZU GLAUBEN,
DASS WIR TEIL VON ETWAS SIND, DAS ÜBER UNS SELBST HINAUS REICHT UND
DASS WIR VERÄNDERT WURDEN, UM ZU VERÄNDERN.
ES IST DOCH GANZ KLAR,
DASS ARMUT ZU ÜBERMÄCHTIG IST,
DASS RASSISMUS NICHT ZU ÜBERWINDEN IST.
DASS DAS BÖSE NIEMALS ZU BESIEGEN SEIN WIRD.
ICH KANN UNMÖGLICH GLAUBEN,
DASS DINGE SICH IN ZUKUNFT ZUM BESSEREN WENDEN.
ES WIRD SICH HERAUSSTELLEN,
DASS GOTT NICHT HELFEN KANN,
UND DU LIEGST FALSCH, WENN DU GLAUBST,
GOTT KANN.
ICH BIN DAVON ÜBERZEUGT:
MAN KANN DINGE NICHT VERÄNDERN.
ES WÄRE EINE LÜGE, WÜRDE ICH SAGEN:
GOTT KÜMMERT SICH!

(Text von Paul Zulehner)

 

Was sind unsere Gemeinden heute noch? Wir ächzen unter der Last von Verwaltung, Qualitätsmanagement und manchmal hat man eher das Gefühl, für eine mittelständische Firma zu arbeiten, nicht für die Gemeinde Gottes. Gott wohnt hier nicht mehr. Er ist gegangen und hat uns unserem blinden Aktionismus selbst überlassen. Gott wohnt hier nicht mehr.

Manchmal hilft es, den Blickwinkel zu ändern, sich aus der alten Position herausbewegen und die Dinge mit neuen Augen betrachten. Also lies den Text nocheinmal, aber von unten nach oben.
Und ich bin überzeugt, dass Gott sich immer um uns kümmern wird.

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