21. Dezember Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern

Der Beitrag heute kommt von Marie.

Advent, die Zeit der Dunkelheit und Nacht, die auf den hellen Morgenstern wartet. Jochen Klepper zeigt dies wunderschön im Lied „Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern“ auf. Ich stelle mir das ungefähr so vor: Noch liegt alles im Dunkeln, aber am Horizont kündigt sich in nächster Nähe die aufgehende Sonne an. Der Himmel ist noch über und über mit Sternen behängt. Ein Stern leuchtet dabei besonders hell, ja er strahlt geradezu: Der Morgenstern. Christus wird in Kürze die Dunkelheit durchbrechen. Diese Dunkelheit steht sinnbildlich für das, was einen bedroht und ängstigt, was einen gefangen hält und zum Weinen bringt. Und in diese Dunkelheit kommt Christus. Er kommt zu jeder und jedem einzelnen und deckt Angst, Leid und Qual auf. Jochen Klepper drückt dies mit den Worten „Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein“ aus. Und weil Christus zu uns in diese Dunkelheit kommt, darf sich jede und jeder einzelne von uns freuen. Noch ist Advent, doch schon erahnen wir den Glanz des Morgensternes, der uns Licht in die Dunkelheit bringt.

  1. Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen, dem hellen Morgenstern! Auch wer zu Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.
  1. Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht. Gott selbst ist erschienen zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt. Er soll errettet werden, wenn er dem Kindlein glaubt.
  1. Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah.

(EG 16 Text: Jochen Kleppper, Musik: Johannes Pätzold)

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